Schon wieder bin ich einen Monat älter!
In den vergangenen Wochen hat sich mein Aktionsradius deutlich vergrößert. Mit Krabbeln kommt man doch echt weiter... Mama ist mal gespannt, was sich hier in den kommenden Wochen noch tut, wenn ich meine neue Brille bekommen habe: Meine Augenärztin hat nämlich gestern festgestellt, dass meine Augen mit meiner derzeitigen Brille dioptrinmäßig arg unterkorrigiert sind. Alles, was sich nicht direkt vor meiner Nase befindet, kann ich nicht mehr scharf sehen (die netten Damen von der visuellen Frühförderung hatten das auch schon vermutet...). Könnte also sein, dass mir meine neue Brille dann viel mehr Motivation zum Loskrabbeln bietet - ich werde berichten.
Motorisch zeigt sich, dass sich meine Rumpfstabilität kontinuierlich weiter verbessert. Ich kann mich auf ebener Fläche alleine in den Fersensitz setzen und diese Position beliebig lange freihändig halten (ist auch praktisch als Zwischenstopp beim Krabbeln). In den Stand hochziehen kann ich mich grundsätzlich auch, aber weiterhin nur unter "Laborbedingungen" (d.h. im Laufstall oder an meinem Spieltisch).
Diesen Monat habe ich definitiv damit begonnen, Gesten (klatschen oder winken) und Tonlagen (schimpfen mit Katharina) nachzumachen. Ich nehme auch viel mehr Anteil an dem, was so um mich geschieht und verfolge alles ganz genau. Wenn ich etwas haben will (oder im Gegenteil etwas Bestimmtes nicht essen will), kann ich das ganz deutlich zum Ausdruck bringen, auch verbal. Überhaupt plappere ich gerne und viel, ist mir eine Person oder Situation aber nicht vertraut oder gar nicht ganz geheuer, ziehe ich mich zurück und bin ganz still.
Donnerstag, 4. August 2011
Dienstag, 26. Juli 2011
Was macht der Urlauber bei Regen?
Ab Samstag gab es dann reichlich Gelegeheit, sich Regenstrategien für unseren Kurzurlaub auszudenken. Wenn es nach Mama und Papa gegangen wäre, hätten die wahrscheinlich Kirchen besichtigt, jede Menge Wein verkostet und Brettljausen verdrückt...
Folgende Regenstrategien kann ich wärmstens weiterempfehlen:
1. Man sucht sich ein nettes Kaffeehaus, dessen Insassen genügend Toleranz für zwei Kleinkinder aufbringen und schlägt sich da den Bauch mit Eis und Kuchen voll.
2. Man besucht "FRida & freD", das tolle Kindermuseum in Graz (kann aber sein, dass an einem regnerischen Wochenende im Sommer noch mehr Leute auf diese Idee kommen...).
Dort gibt es jede Menge Gelegenheit zum Spielen und Toben.
Die Mitmachausstellung "Seifenblasen Träume" hat uns dann alle in ihren Bann gezogen!
Die eine oder andere Kirche kann man bei Bedarf ja auch noch dazwischen einschieben...
Folgende Regenstrategien kann ich wärmstens weiterempfehlen:
1. Man sucht sich ein nettes Kaffeehaus, dessen Insassen genügend Toleranz für zwei Kleinkinder aufbringen und schlägt sich da den Bauch mit Eis und Kuchen voll.
2. Man besucht "FRida & freD", das tolle Kindermuseum in Graz (kann aber sein, dass an einem regnerischen Wochenende im Sommer noch mehr Leute auf diese Idee kommen...).
Dort gibt es jede Menge Gelegenheit zum Spielen und Toben.
Die Mitmachausstellung "Seifenblasen Träume" hat uns dann alle in ihren Bann gezogen!
Die eine oder andere Kirche kann man bei Bedarf ja auch noch dazwischen einschieben...
Die Südsteiermark bei schönem Wetter...
Gestern abend sind wir wohlbehalten von unserem Kurzurlaub in der schönen Südsteiermark zurückgekommen. Wir haben wieder bei "unserem Weinbauern" in Spielfeld gewohnt: Seit 2006 fahren meine Eltern jedes Jahr mindestens einmal (gerne auch zweimal...) dort hin und sind immer noch begeistert! Katharina war jetzt insgesamt schon fünf Mal in Spielfeld, für mich war's das zweite Mal.
Bei unserer Ankunft am Donnerstag war das Wetter noch ganz in Ordnung und auch der Freitag war sonnig und warm. Katharina und ich haben nach einem opulenten Frühstück auf der Terrasse gleich den Spielplatz geentert.
Zu den beiden letzten Bildern sollte man der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass der große Stein nicht wirklich zum Inventar des Spielplatzes gehört, sondern eher eine Werbeinstallation ist. Katharina ist dort hochgekraxelt, während Mama mir mal wieder meine Brille aufgesetzt hat.
Später haben wir dann in Gamlitz ein kleines Picknick gemacht:
Zum Glück gab es da auch nochmals einen Spielplatz...
Am Nachmittag haben wir einen schönen Tag dann mit einer Tour über die Südsteierische Weinstraße ausklingen lassen - und dann kam der Regen!
Bei unserer Ankunft am Donnerstag war das Wetter noch ganz in Ordnung und auch der Freitag war sonnig und warm. Katharina und ich haben nach einem opulenten Frühstück auf der Terrasse gleich den Spielplatz geentert.
Zu den beiden letzten Bildern sollte man der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass der große Stein nicht wirklich zum Inventar des Spielplatzes gehört, sondern eher eine Werbeinstallation ist. Katharina ist dort hochgekraxelt, während Mama mir mal wieder meine Brille aufgesetzt hat.
Später haben wir dann in Gamlitz ein kleines Picknick gemacht:
| "Was hast Du denn da?" |
| "Gib' doch mal her!" |
| "Hilfe! Schwitzkasten!" |
Zum Glück gab es da auch nochmals einen Spielplatz...
Am Nachmittag haben wir einen schönen Tag dann mit einer Tour über die Südsteierische Weinstraße ausklingen lassen - und dann kam der Regen!
Donnerstag, 21. Juli 2011
Die Woche der bestandenen Prüfungen
Eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir:
Letzten Donnerstag hatte ich mal wieder einen Termin zur Entwicklungskontrolle und der Doc war sehr zufrieden mit mir. Auch meine Eltern habe ich überrascht: Eine Frage meines Kinderarztes war z.B., ob ich "imitierendes Spiel" zeige. Meine Eltern wollten die Frage schon verneinen, als mir der liebe Doc ein Schüsselchen und einen Löffel reichte und was mache ich? Genau: rühren... Ist ja auch gar nicht so schwer... Anscheinend sollte man besser mal den Entwicklungsfortschritt meiner Eltern kontrollieren!
Am Freitag hatte ich dann in der Uniklinik mal wieder einen Hörtest. Hinter meinem Hörvermögen auf dem linken Ohr steht nämlich ein großes Fragezeichen, ich habe da einen Schaden am Hörnerv. Und stellt Euch vor, ich habe den Hörtest zum räumlichen Hören (jede Menge Lautsprecher mit den verschiedensten Geräuschen und ich in der MItte) bestanden! Der Professor war ganz begeistert - und ich natürlich auch.
Gestern hatte ich dann noch Besuch von zwei sehr netten Damen von der visuellen Frühförderung, um abzuklären, ob ich von denen in zukunft interdisziplinär mitbetreut werden sollte. Ich habe ja auch Brillengläser von echt professoraler Dimension (wie Du, liebe Lydia...) und auch sonst noch die eine oder andere Auffälligkeit, aber stellt Euch vor: Auch den Sehtest, den die beiden Damen mit mir gemacht haben (über eine Stunde lang!) habe ich tatsächlich bestanden, ich liege - natürlich korrigiert mit meiner Brille - voll in der Kurve!
Das sind doch echt mal alles großartige Neuigkeiten!
Letzten Donnerstag hatte ich mal wieder einen Termin zur Entwicklungskontrolle und der Doc war sehr zufrieden mit mir. Auch meine Eltern habe ich überrascht: Eine Frage meines Kinderarztes war z.B., ob ich "imitierendes Spiel" zeige. Meine Eltern wollten die Frage schon verneinen, als mir der liebe Doc ein Schüsselchen und einen Löffel reichte und was mache ich? Genau: rühren... Ist ja auch gar nicht so schwer... Anscheinend sollte man besser mal den Entwicklungsfortschritt meiner Eltern kontrollieren!
Am Freitag hatte ich dann in der Uniklinik mal wieder einen Hörtest. Hinter meinem Hörvermögen auf dem linken Ohr steht nämlich ein großes Fragezeichen, ich habe da einen Schaden am Hörnerv. Und stellt Euch vor, ich habe den Hörtest zum räumlichen Hören (jede Menge Lautsprecher mit den verschiedensten Geräuschen und ich in der MItte) bestanden! Der Professor war ganz begeistert - und ich natürlich auch.
Gestern hatte ich dann noch Besuch von zwei sehr netten Damen von der visuellen Frühförderung, um abzuklären, ob ich von denen in zukunft interdisziplinär mitbetreut werden sollte. Ich habe ja auch Brillengläser von echt professoraler Dimension (wie Du, liebe Lydia...) und auch sonst noch die eine oder andere Auffälligkeit, aber stellt Euch vor: Auch den Sehtest, den die beiden Damen mit mir gemacht haben (über eine Stunde lang!) habe ich tatsächlich bestanden, ich liege - natürlich korrigiert mit meiner Brille - voll in der Kurve!
Das sind doch echt mal alles großartige Neuigkeiten!
Mittwoch, 20. Juli 2011
11
Elf Zähne nenne ich mittlerweile mein eigen: Ein Backenzahn unten rechts ist durch. Damit habe ich sieben Schneidezähne (der letzte läßt noch immer auf sich warten...) und vier Backenzähne: Zum Kauen reicht's!
Freitag, 8. Juli 2011
Solange Du Deine Füße...
Mama hat ein neues Lebensziel: Sie möchte mir Tischmanieren beibringen. Dabei muss man doch irgendwie heraushängen lassen, dass man ein ziemlich lässiger Typ ist, oder? Die Füße brav unter den Tisch halten geht daher gar nicht!
Das Essen hat übrigens gar nicht so schauderhaft geschmeckt, wie mein Gesichtsausdruck auf dem unteren Bild vermuten ließe...
Das Essen hat übrigens gar nicht so schauderhaft geschmeckt, wie mein Gesichtsausdruck auf dem unteren Bild vermuten ließe...
Montag, 4. Juli 2011
15 Monate alt
Der zurückliegende Monat war ziemlich ereignisreich: Motorisch hat sich bei mir so einiges verändert. Mein Leben spielt sich mittlerweile komplett nicht mehr flach am Boden, sondern hauptsächlich in der Vertikalen ab.
Ich kann sitzen ...
... ein bisschen krabbeln ...
... und fange an, mich hochzuziehen.
Auch beim Essen hat sich einiges verändert. Ich bekomme jetzt weniger "Extra-Würste", sondern zunächst das vorgesetzt, was auch die anderen essen. Zum Frühstück und Abendessen gibt es Butterbrot oder Vollkorntoast mit verschiedenen Aufstrichen. Auch beim Mittagessen bekomme ich jetzt (zerdrückt oder kleingeschnitten) immer auch von dem, was der Rest der Familie isst. Das viele Kauen finde ich ja schon weniger gemütlich als das Breiessen. Meine Mama findet aber, dass ich meine zehn Zähne auch mal verwenden soll, "grummel". Und Obstmus und Joghurt bekomme ich ja gottseidank auch noch...
Das Beißen wird aber auch langsam besser: Gestern habe ich einen ganzen Löffelbiskuit ohne Hilfe aufgegessen (hat aber ziemlich gebröselt...).
Meine Kommunikationsmöglichkeiten haben sich auch ausgeweitet. Gilt "neinneinnein" eigentlich als Wort? Das sage ich beim Essen ganz oft, wenn Mama mit den Brotstücken kommt und ich lieber den Joghurt will...
Ich kann sitzen ...
... ein bisschen krabbeln ...
... und fange an, mich hochzuziehen.
Auch beim Essen hat sich einiges verändert. Ich bekomme jetzt weniger "Extra-Würste", sondern zunächst das vorgesetzt, was auch die anderen essen. Zum Frühstück und Abendessen gibt es Butterbrot oder Vollkorntoast mit verschiedenen Aufstrichen. Auch beim Mittagessen bekomme ich jetzt (zerdrückt oder kleingeschnitten) immer auch von dem, was der Rest der Familie isst. Das viele Kauen finde ich ja schon weniger gemütlich als das Breiessen. Meine Mama findet aber, dass ich meine zehn Zähne auch mal verwenden soll, "grummel". Und Obstmus und Joghurt bekomme ich ja gottseidank auch noch...
Das Beißen wird aber auch langsam besser: Gestern habe ich einen ganzen Löffelbiskuit ohne Hilfe aufgegessen (hat aber ziemlich gebröselt...).
Meine Kommunikationsmöglichkeiten haben sich auch ausgeweitet. Gilt "neinneinnein" eigentlich als Wort? Das sage ich beim Essen ganz oft, wenn Mama mit den Brotstücken kommt und ich lieber den Joghurt will...
Abonnieren
Posts (Atom)